Vergeben - Zeichen für echtes Christsein

Im heutigen Evangelium (Donnerstag, 14.08.2025) erzählt Jesus das Gleichnis von den beiden Schuldnern. Dem ersten wird eine riesige Schuld erlassen. Doch er betrachtet gar nicht, welches unermessliche Geschenk er bekommen hat und hat keine Wertschätzung dafür! Er ist selber nicht bereit, einem anderen eine ganz kleine Schuld zu vergeben.

Wir sind keine Christen und wir kennen Jesus Christus nicht, wenn wir uns gegenseitig nicht vergeben. Wie oft hört man von entsetzlichem Streit und Zerwürfnissen in Familien bei Erbangelegenheiten. Wie unchristlich ist so ein Verhalten!

Wir müssen das Evangelium ernst nehmen. Wir dürfen uns nicht herausreden und sagen: In diesem Fall gilt das Evangelium nicht.

Das Evangelium ist das Wort des Herrn Jesus, wenn wir uns darin durch Gebet und Nachdenken vertiefen, dann wird unser Denken und Wollen durch den Geist Christi getränkt.

Vergeben hat große Vorteile: Es führt zu Freude und Frieden im Herzen und trägt zu psychischer und körperlicher Gesundheit bei.

Geht es im Vater unser Gebet nicht um die täglichen Dinge des Lebens? Beten wir darin nicht täglich: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern? - Wenn es nun in diesem täglichen Gebet, in dem wir um die täglichen Dinge beten, um Vergebung geht, sollten wir dann nicht überrascht sein, wenn wir verletzt werden? Sollten wir dann nicht jeden Tag neu bereit sein, dem anderen zu vergeben und für den eigenen Anteil an Schuld in Vergebung zu bitten? 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Richte die Augen deines Herzens auf Jesus

Geh durch das enge Tor!

Guter und schlechter Reichtum